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Innenansicht 19

Wir kennen die Redenwendung ‚Das ist auf deinem Mist gewachsen‘ oder ‚Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen‘. Meistens ist dies abwertend oder abwehrend gemeint.
Wie das Bild zeigt, wächst tatsächlich etwas auf dem Mist. In diesem Fall sind es Kürbisse. Jedes Jahr wachsen sie dort; und sie erreichen jeweils eine enorme Grösse. Mist scheint ihnen gut zu bekommen.

Nun ist auch unser eigener ‚Mist‘ (und damit meine ich jenen in unserem Unbewussten, unsere Verletzungen) ‚ein guter Boden‘, reich an Nährstoffen für Wachstum. Inneres Wachstum.

Der Mensch bewegt sich nicht, wenn er nicht muss. Er zieht es vor, ein ‚bequemes‘ Leben vor sich hin zu leben und dieselben Schlaufen immer und immer wieder zu drehen. Und erst, wenn ihm etwas weh tut, körperlich oder seelisch, der Mist arg zu stinken beginnt, zieht er’s in Betracht, die Nährstoffe auch zu verwerten.
Er beginnt sich nach innen zu wenden und auszumisten: Glaubenssätze, die destruktiv sind. Zum Beispiel: Ich bin schuld. Ich bin unfähig. Ich komme immer zuletzt. Alle anderen können’s besser. Ich bin arm, dumm, nicht gut genug. Man mag mich nicht. Die Welt ist schlecht. Und dergleichen mehr.

Weil diese Sätze sehr früh in der Kindheit eingelagert worden und unbewusst sind, muss man etwas graben, um auszumisten. Und je mehr man gräbt und mistet, desto grösser das Wachstum, desto mehr Energie und Kraft steht zur Verfügung. Automatisch stellt sich Lebensfreude ein. Der Mensch ist so angelegt.
Misten lohnt sich!
Mistvorrat ist – so gesehen – kein Unglück sondern DIE Chance, das innere Potenzial zu aktivieren und ein gutes Leben zu leben.
Vorteilhaft ist eine gute Nase: den Mist eher früher als später riechen. Und damit’s nicht beim Riechen bleibt: etwas Mut.

Ausmisten geschieht in Prozessarbeit. Unter der Rubrik ‚Seminare‘ finden Sie verschiedene solche Prozesse:
Selbstwert und Fülle leben, 18. Juni
Befreiung der Ahnen, 26. August
Prägende Lebensmuster erkennen und auflösen, 3. September

Dienstag, 07. Juni 2016

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