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Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine grosse Liebe wiederzufinden

Pikay heisst der Inder – zwei Buchstaben seines sonst unaussprech-lichen Namens. Aufgewachsen als Dschungeljunge aus der untersten Kaste strandet er in Neu Dehli an einer Kunstschule (schon das ein Wunder) und schlägt sich mit Porträtzeichnen mehr schlecht als recht durchs Leben. Dort trifft er Lotta, ein schwedisches Mädchen, und die beiden verlieben sich. Sie reist allerdings nach einigen Wochen weiter; für ihn beginnt eine Zeit der Sehnsucht, Verzweiflung und höchsten Anstrengung, denn er beschliesst, nach Schweden zu fahren. Per Velo, denn etwas Anderes kann er sich nicht leisten. Er will seine Liebe wiederfinden – genauso, wie es ihm der Astrologe bei der Geburt vorausgesagt hat.

Unendliche Strapazen, viel Hilfe unterwegs – Pikay ist ein Sonnenschein – und er kommt an (ein grosses Wunder) und bleibt. Und wird Schwede und Vater und Kunstlehrer und glücklich.

Die Reise in umgekehrter Richtung habe ich vor 36 Jahren einmal gemacht. Nicht per Velo sondern auf einem umgebauten Lastwagen. Auch deshalb habe ich das Buch vermutlich gerne gelesen. Der Sprache wegen nicht.

Mittwoch, 16. September 2015

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