Blog
Blog folgen
Möchten Sie jeden neuen Beitrag per E-Mail erhalten?
Dann melden Sie sich hier an.
Übung zur Herzkohärenz

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass sich die Kohärenz des Herzrhythmus ganz direkt auf die Leistung des Gehirns auswirkt. Die chaotischen Phasen beeinträchtigen die Abstimmung der Gehirnfunktionen, Kohärenz unterstützt sie.
Menschen, die Kohärenz regelmässig praktizieren, können so ihre Angst kontrollieren, Depression verschwindet, der Blutdruck wird gesenkt, das Immunsystem stimuliert, Denken und Entscheidungen werden klarer, das Sozialverhalten bessert sich, und es kommt zu einer Verjüngung der gesamten Physiologie.

Das HeartMath Institute in Kalifornien hat eine Übung entwickelt, die den Herzrhythmus schnell kohärent werden lässt:
Im ersten Schritt lenkt man seine Aufmerksamkeit nach innen, zieht sozusagen seine Antennen ein und fokussiert auf den Körperinnenraum. Am besten atmet man einige Male langsam und tief ein und vollständig aus und wartet einen kleinen Moment mit dem Einatmen.
Beim zweiten Schritt stellt man sich vor, dass man langsam durch das Herz atmet (oder durch die zentrale Brustregion) und stellt sich dies wenn möglich bildlich oder auch sinnlich vor.
Beim dritten Schritt fühlt man die Empfindung von Ausdehnung und Wärme, die die Brust ausfüllen und begleitet diese unterstützend in Gedanken und mit dem Atem.
Sehr unterstützend für den ganzen Prozess ist es, wenn man in das Gefühl der Dankbarkeit gehen kann.

Das HeartMath Institute hat in einer Untersuchung aufzeigen können, dass nur schon die Erinnerung an ein angenehmes Gefühl oder eine gedachte Szene den Übergang von einem chaotischen zu einem kohärenten Herzschlag auslöst. Dies wirkt sich auf das emotionale Gehirn aus, dem so signalisiert wird, dass alles in Ordnung ist. Was wiederum den kohärenten Herzschlag verstärkt. Die Übereinstimmung von Herz und emotionalem Gehirn stimuliert das autonome Nervensystem – das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus.
Mit ganz einfachen Übungen, die man überall machen kann, auch im Zug, im Bus, im Büro, lässt sich die Lebensqualität enorm verbessern.
Tun muss man’s halt!
Und dazu ist eine bewusste Entscheidung erforderlich.

Bild und Informationen aus: Die Neue Medizin der Emotionen von David Servan-Schreiber.

Mittwoch, 04. November 2015

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.