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Herzfeld und Hirngespinst
Vortrag 28. April 2021

Ich bin mal optimistisch: ich werde den Vortrag am 28. April im Foyer des Gymnasiums in Appenzell halten. Es wird Menschen geben, die ihn trotz der eigen-artigen Zeiten hören wollen.
Und doch: noch nie gingen die Vorbereitungen für einen Vortrag so schleppend vonstatten. Da schleicht sich halt doch immer mal wieder der Gedanke ein, dass es vielleicht nichts wird…

Dann ist es jeweils höchste Zeit, dass ich selbst eine der kurzen Übungen mache, die ich an jenem Mittwochabend dem Publikum vorstellen werde. Nicht nur theoretisch; wir werden sie auch anwenden. Es geht um die Balance von Herz und Hirn: Herz-Hirn-Kohärenz.
In diesem Zustand sind wir ruhiger, fokussierter, intelligenter, schlafen besser, haben weniger Ängste und unsere Gesundheit profitiert.

Im Alltag sind wir meistens zu sehr im Kopf, zerstreut, weil der mit immer mehr Informationen umgehen muss. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Goldfisch die längere Aufmerksamkeits-Spanne hat als ein Mensch durchschnittlich: nämlich 9 Sekunden, während die Aufmerksamkeit des Menschen bereits nach 8 Sekunden abdriftet, weil wieder ein neuer Gedanke daherkommt.

Das bedeutet Stress und dies heisst gleichzeitig, dass wir in Trennung sind: getrennt von uns selbst – unserer Essenz – getrennt auch von anderen Menschen. Intellekt ist am Werk, aber nicht Intelligenz. Letztere setzt voraus, dass Hirn und Herz zusammenspannen.

Herz-Hirn-Kohärenz ist messbar. Die Messungen zeigen auch deutlich, dass die Umgebung, seien es Menschen oder Tiere, unbewusst selbst mit Kohärenz reagieren, wenn sie auf jemanden treffen, der auf diese Weise funktioniert. Man spricht dann davon, dass zwei dieselbe Wellenlänge haben – und nicht nur dies: das Zusammentreffen ist für beide nährend. Das heisst: beide gehen energetisiert aus dem Treffen, fröhlicher, reicher, beschwingter…

Es gibt nur zwei innere Zustände: entweder man ist verbunden oder getrennt. Mit dem Herzen beteiligt oder nur mit dem Kopf. Intelligent oder intellektuell. In der Kraft oder im Stress.
Einen dritten Zustand gibt es nicht.
Wir haben immer die Wahl – vorausgesetzt wir wissen um diese Tatsache.

Ich lade Sie herzlich ein zu meinem Vortrag am 28. April, um 19.00 Uhr im Foyer des Gymnasiums Appenzell, 3. Stock (immer vorausgesetzt, dass die Verhältnisse dies zulassen).

Einige der Darstellungen im Titelbild stammen aus der Homepage von HeartMath Institute.

↓ Beitrag als PDF zum Ausdrucken
Donnerstag, 08. April 2021

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