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Den Kopf nicht im Sand

Eben habe ich ein höchstinteressantes Video mit dem Zellbiologen Bruce Lipton angeschaut. Er erzählt darin von der Evolution der Arten – anders als vor 150 Jahren Charles Darwin. Er zeigt auf, dass die Evolution immer wieder Sprünge macht. Dann nämlich, wenn eine Art – und das war das Bakterium ganz zu Beginn – sich nicht weiterentwickeln kann, weil die Oberfläche seines Nervensystems sich nicht mehr vergrössern lässt. Das Nervensystem ist gleichzusetzen mit Bewusstsein. Wenn also eine Art an ihre Wachstumsobergrenze stösst, schliesst sie sich zu einem grösseren Organismus zusammen, in welchem alle Einzelnen kooperieren und Wahrnehmung und Bewusstsein zusammenschliessen. So sind schlussendlich Tiere und auch wir entstanden.
Unser Gehirn weist deshalb sie viele und tiefe Falten auf, weil dies seine Oberfläche und somit seine Kapazität vergrössert. Nun begrenzt aber unser Schädel die Grösse des Gehirns; es kann also nicht weiterwachsen. Und raten Sie, was jetzt geschehen muss, damit wir die Krise und das Chaos auf dem Planeten überleben können?! Es muss ein Entwicklungssprung geschehen, wie er schon viele Male passiert ist: wir Menschen müssen uns zusammenschliessen zu dem, was wir Menschheit nennen, ohne Trennung und Spaltung in unterschiedliche Rassen, Geschlechter, Religionen, Nationen… Wir überleben die Krise nur als Menschheit.

Es ist höchste Zeit, dass wir uns als Menschheit finden und kooperieren.
Seit 1970 sind 62 % aller Tierarten ausgestorben.
2048 wird es in den Meeren keine Fische mehr geben, wenn wir so weitermachen.
Eine Langzeitstudie in Deutschland hat gezeigt, dass es in den letzten 20 Jahren 75 % weniger Insekten gibt.

Es gab auf diesem Planeten bereits 5 grosse Massensterben, bei welchen zwischen 70 und 95 % allen Lebens ausgelöscht worden sind. Das war noch, bevor es Menschen auf der Erde gab.
Die Wissenschaft zeigt, dass wir bereits im 6. grossen Massensterben sind. Diesmal durch den Menschen geschaffen, weil er die Umwelt zerstört, von der er doch abhängt. Wir sind alle eins mit der Natur. Diesmal werden wir es sein, die aussterben.

Krise und Chaos verlangen nach Entwicklung. Sie zeigen ganz klar auf, dass es so nicht weitergehen kann. Diese Entwicklung muss eine des Bewusstseins sein. Wir als Einzelne können daran arbeiten und damit unseren Beitrag für die Menschheit leisten.
Bewusstsein vertieft oder erweitert sich, wenn wir lernen, bei uns zu sein (der grosse Teil der Menschheit ist im Moment ausser sich), wenn wir unsere inneren Grenzen und Blockaden wahrnehmen und überwinden. Wenn wir unsere vielen Ängste anschauen und loslassen – an ihrem Ursprung ist immer nur ein Gedanke, eine Illusion. Wenn wir lernen, dass wir unsere unschönen Seiten nicht auf andere projizieren und dann im Aussen bekämpfen. Jeder persönliche Konflikt trägt zum grossen Konflikt bei, zu Krise und Chaos, die so offensichtlich sind auf diesem Planeten.

Wir können unseren Beitrag leisten, wenn wir den Kopf nicht in den Sand stecken, wenn wir zum Beispiel meditieren und unseren inneren Müll täglich transformieren.
Seit einigen Jahren leite ich jeden zweiten Montagabend eine Meditationsgruppe. Sie dauert eine Stunden, während der wir verschiedene Übungen machen, die uns helfen, immer präsenter und bewusster zu sein.
Der nächsten Zyklus von sieben Abenden beginnt am 15. April um 19.30 Uhr.
Wir treffen uns in den Zielräumen, Zielstrasse 8a, Appenzell.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie unten anklicken können.

 

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Sonntag, 07. April 2019

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