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Die Prinzessin und der Drache

Die folgende Geschichte hat Sri Preethaji in einem Kurs erzählt; und sie wollte uns damit natürlich nicht nur unterhalten…

Eine Prinzessin hatte alle Bewerber abgelehnt; keiner hatte ihr gefallen, keinen wollte sie heiraten. So blieb dem König nichts anderes übrig, als seine Tochter einem Drachen zur Frau zu geben.

Die Prinzessin war entsetzt, konnte aber gegen diesen Befehl nichts mehr unternehmen.
Kurz vor der Hochzeit besuchte sie eine weise alte Frau und bat diese um Hilfe. Die Alte gab der Prinzessin den Rat, unter dem Hochzeitskleid zehn weitere Kleider anzuziehen und in der Hochzeitsnacht vom Drachen zu verlangen, dass er mit jedem Kleid, das sie ausziehe, dies ebenfalls tue.

Die Hochzeit fand statt und am Abend im Brautgemach verlangte die Prinzessin von ihrem Drachenmann, dass er mit jedem Kleid, das sie ausziehe, ebenfalls eine Schicht ablege. Der Drache war einverstanden.

Die Prinzessin zog das erste Kleid aus und der Drache seine oberste Schuppenschicht. Mit dem zweiten Kleid entledigte sich der Drache ebenfalls einer zweiten, schon dünneren Schuppenschicht, was ihm Schmerzen bereitete.
Und so ging es weiter. Dem Drachen rollten mit der Zeit die Tränen aus den Augen, so tat ihm die Prozedur weh. Aber er hielt sein Versprechen und liess Schicht um Schicht fallen.
Mit der letzten Haut, die zu Boden fiel, ertönte ein Donnerschlag – und vor der Prinzessin stand ein schöner Prinz.

Wir können uns mit der Prinzessin oder dem Drachen identifizieren. Beide entblössen sich. Beide lassen die Schichten, die ihr wahres Wesen zudecken, fallen. Die Prinzessin macht den Prozess bewusst – auf Anraten einer weisen Frau; der Drache tut es unter grossen Schmerzen und nicht ganz freiwillig. Erst als beide nackt dastehen – ihre Schutzschichten, Widerstände, Blockaden, Verletzungen, irrigen Meinungen und Überzeugungen, Verwirrungen – abgelegt haben, wird die Liebesnacht möglich.

 

 

 

 

Montag, 07. Juni 2021

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Gestalte dein Leben bewusst

Gestalte dein Leben bewusst! Unbewusst tust du dies in jedem Fall.
Unbewusst heisst: automatisch. Ein Wort, ein Satz, ein Bild oder ein Geruch triggert dich – erinnert dich unbewusst an eine wahrscheinlich längst vergangene Situation – und du reagierst ohne nachzudenken. Ein Programm hat übernommen.
Schmerzhafte vergangene Situationen bildeten negative Programme. Und aufgrund dieser gestaltest du weiterhin dein Leben.

Von den positiven Programmen müssen wir hier nicht sprechen, denn die sind unterstützend und helfen mit, dein Leben positiv zu gestalten.

Alles, a l l e s, was dir in deinem Leben nicht gefällt, ist entstanden aufgrund negativer Programme. Und die wirst du nicht einfach so los. Eine Möglichkeit, die dir helfen kann, negative Programme zu transformieren, sind Kurse, die monatlich online stattfinden: Create – kreiere Fülle aus deinem Inneren heraus. Sie dauern drei Stunden und werden von einer indischen spirituellen Lehrerin auf Englisch gehalten. Es gibt eine sehr gute deutsche Übersetzung. Menschen auf der ganzen Welt nehmen an diesen Kursen teil.

Am Sonntag, 13. Juni sind Menschen aus Europa und den russischsprachigen Ländern zum Kurs eingeladen. Glaube und Religion spielen keine Rolle; alle sind herzlich willkommen. Wir alle haben den gleichen Kummer, die ähnlichen Nöte – darin unterscheiden wir uns nicht.
Es sind jeweils gut tausend Teilnehmende; es ist also ein starkes Feld, in welches man sich einklinken kann.

Das Thema im Juni ist ‚Beziehungen‘. Wir Menschen sind Beziehungswesen, wie definieren uns über Beziehungen. Hier erleben wir die grösste Erfüllung und auch die grössten Schmerzen, wenn negative Programme wirken. Es lohnt sich, bei diesem Thema genau hinzuschauen!

Weitere Informationen sind auf dem Flyer unten zu finden.

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Dienstag, 25. Mai 2021

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Meditation am Montagabend - und eine Geschichte

Jack Kornfield, ein weltberühmter Meditationslehrer, erzählt folgende Geschichte:
Ein Mann, der kürzlich einen Meditationskurs besucht hat, steht im Supermarkt in der Schlange vor der Kasse. Er ist ungeduldig und wird richtig ärgerlich, als die Frau vor ihm, die bereits bezahlt hat, das kleine Kind, das sie bei sich hat, der Kassierin hinhält. Die Frauen lachen und scherzen, und die Kassierin nimmt das Kind sogar in ihre Arme.
Das Verhalten der beiden Frauen bringt den Mann in Rage, er findet es egoistisch und ungehörig… – Bis er bemerkt, was er sich selbst damit antut.
Er erinnert sich daran, dass er bewusst atmen und sich so beruhigen und in seine Mitte bringen kann. Er tut dies und stellt nun sogar fest, dass das Kind süss ist. Als er bei der Kassierin anlangt, hat er sich genügend beruhigt und kann sogar sagen: „Das war ein süssser Junge.“ Worauf sie antwortet: „Ja, das war mein Sohn. Wissen Sie, mein Mann starb letztes Jahr bei einem Flugzeugunglück. Jetzt sorgt meine Mutter für den Kleinen und schaut einmal am Tag hier vorbei, um mir eine Freude zu machen.“ (Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen, Seite 289)

Wir sind oft ungeduldig oder ärgerlich, oft wegen Kleinigkeiten. Oft genug richten wir diese Gefühle gegen uns selbst. Und das tut uns nicht gut.
Meditation ist ein – einfacher – Weg zu mehr Zentriertheit und Gelassenheit. Wir fallen nicht mehr so schnell aus unserer Mitte. Das hilft uns selbst und ist angenehm für unsere Mitwelt.

Am kommenden Montag, 24. Mai, beginnt ein neuer Meditations-Zyklus.
Wir treffen uns jeweils um 19.30 Uhr online über Zoom.
Das funktioniert wunderbar. Sie dürfen auch gerne an diesem ersten Abend einmal hereinschauen, um zu sehen, ob Sie auch weiterhin teilnehmen möchten. Ich würde mich sehr freuen.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf dem Flyer.

↓ Beitrag als PDF zum Ausdrucken
Dienstag, 18. Mai 2021

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