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Emma Kunz Pavillon in Waldstatt

Anfangs letzter Woche habe ich den kurzen Spaziergang vom Dorf übers Töbeli zum Bad Säntisblick gemacht. Einst ein Hotel, das meine Grosseltern und dann meine Eltern führten, heute eine Altersresidenz. Säntisblick entspricht der Tatsache.

Wenige Meter vor dem Moorweiher steht seit Kurzem der Emma Kunz Pavillon. Holzbauingenieur Hermann Blumer aus Waldstatt hat ihn nach einer der vielen Zeichnungen von Emma Kunz konstruiert.

Emma Kunz hat von 1951 bis zu ihrem Tod 1963 in Waldstatt gewohnt. Ihr Haus steht auch heute noch, dort, wo der Spazierweg ins Töbeli und weiter ins Bad führt. Ich kann mich vage erinnern, dass ich zusammen mit meiner Grossmutter in ihrem Haus war, um ein Heilmittel abzuholen.

Diesen Sommer war ich zusammen mit drei Freundinnen zum ersten Mal in der Emma Kunz Grotte in Würenlos. Auf Anmeldung darf man eine halbe Stunde allein an diesem kraftvollen Ort verbringen. Nun war ich sehr neugierig auf den Pavillon und dessen Energie… Sie ist fantastisch! Das heisst, dass an diesem Ort das eigene Energiefeld aufgeladen werden kann.

Wir Menschen sind Energiewesen mit einer bestimmten Schwingung. Je nach Gedanken und emotionaler Lage ist unsere Eigenschwingung hoch oder eben nicht. Damit zusammen hängen unser psychisches und physisches Wohlbefinden. An einem Ort mit einer höheren Schwingung, als sie unser eigenes Feld hat, können wir Energie ‚tanken‘ und fühlen uns danach gestärkt und vielleicht sogar in einem Hochgefühl. Es gibt aber auch Orte, die einem die Energie ‚absaugen‘, Orte, an denen Unglück, Gewalt, Krankheit, Hoffnungslosigkeit und Angst herrschen. Auch Menschen können Energieverlust bewirken, wenn sie jammern und nichts unternehmen, sich ständig Sorgen machen und im Opferbewusstsein leben, wenn sie schlecht über andere sprechen oder lügen. Bilder haben eine Schwingung – jene von Emma Kunz eine sehr hohe – ebenso Bücher oder Musik… einfach alles.

Wir tun uns Gutes, wenn wir lernen, die Schwingung von Dingen, Menschen und Orten wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.
Wenn Sie einmal einen Ausflug machen wollen, könnten Sie ein positives Energiebad im Bad Säntisblick im Emma Kunz Pavillon erleben. Zu Fuss sind es vom Bahnhof nur etwa zehn Minuten. Der Pavillon liegt am neu angelegten Holzweg, einem Rundweg von ungefähr sechs Kilometern, der einen an Orte mit schönster Aussicht auf den Alpstein führt. Hier darf man für einige Zeit ‚auf dem Holzweg sein’…

Dienstag, 27. Oktober 2020

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Ein Lächeln ist umsonst

Ob ich einen Modekatalog anschaue oder in der Stadt durch die Gassen gehe – es fällt mir auf, dass ganz wenige Menschen lächeln oder lachen. Schmollmund ist in. Cool ist gefragt. Der Blick ist leer oder in weite Ferne gerichtet. Die Botschaft: komm mir nicht zu nahe, sprich mich nicht an, lass mich in Ruhe. ‚Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Personen‘, sagt ein Sprichwort. Genau dies ist scheinbar nicht gefragt.

Menschen müssen das Lächeln nicht lernen, es ist ihnen von Geburt an mitgegeben. Schon im Mutterbauch lächelt das Ungeborene das Engelslächeln. Nach den ersten paar Lebenswochen lächelt das Kind zurück, wenn es von den Eltern angelächelt wird; es imitiert deren Gesichtsausdruck. Ab dem sechsten Lebensmonat lächelt das Kind bewusst.

Lächeln wirkt in praktisch allen Kulturen dieser Welt entwaffnend und konfliktlösend. Es ist nicht nur ein Zeichen von Freundlichkeit, Zuneigung, Fröhlichkeit und Offenheit für das Gegenüber; man ist selbst tatsächlich in dieser Stimmung, sofern das Lächeln echt ist, d. h. dass auch die Augen mitlächeln.

Vertieft sich das Lächeln zum Lachen, fördert dies die Durchblutung und den Sauerstofftransport im Körper. Der Blutdruck wird gesenkt, Stresshormone reduziert und das Immunsystem gestärkt. Einmal tüchtig lachen habe denselben Effekt wie eine halbe Minute Radfahren…
Nun lachen Erwachsene leider ziemlich selten: Männer acht Mal und Frauen 62 Mal am Tag. Die Kinder schaffen’s noch auf 400 Mal!

Es gibt in der psychologischen Literatur Beispiele, wo schwerkranke Menschen sich gesundgelacht haben. Sie haben täglich Filme angeschaut, die sie zum Lachen gebracht haben. Auf diese Weise haben sie ihre Krankheit ‚aus den Augen verloren‘ und der Körper hat sich mit der veränderten Physiologie heilen können.

Leider gibt’s nicht sehr viele lustige Filme oder Bücher (oder ich kenne sie nicht…). Bücher, die mich immer wieder zum Lachen bringen – ich habe sie schon ein paar Mal gelesen – sind jene von Graema Simsion: ‚Das Rosie-Projekt‘, ‚Der Rosie-Effekt‘ und ‚Das Rosie-Resultat‘, die vom Leben des Genetik-Professors Don Tillman handeln, der wegen/dank seines Asperger-Syndroms ein etwas ungewöhnliches Leben führt.

Wenn Sie denn gar nichts zu lachen haben, so können Sie Ihren Körper auch überlisten, so dass er dieselben Hormone ausschüttet, wie wenn Sie tatsächlich lächeln würden. Klopfen sie ganz leicht mit einem Finger auf die kleinen Muskeln unterhalb der Mitte ihrer Augen. Es sind die Muskeln, die für ein echtes Lächeln gebraucht werden und die durch diese Stimulierung dem Gehirn den Auftrag geben, Glückshormone auszuschütten.

 

Donnerstag, 15. Oktober 2020

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Meditationen am Montagabend
September bis Dezember 2020

Seit einigen Jahren gibt’s die Meditationen am Montagabend im Ziel mit dem ZIEL, die eigene Mitte zu finden und so sicheren Schrittes durch den Alltag mit seinen Auf und Abs zu gehen. Diese sind in letzter Zeit recht rumpelig und werden vermutlich in naher Zukunft nicht sanfter.

Gemeinsam machen wir einfache Meditationen und kurze Wahrnehmungs- und Atemübungen. Vorwissen ist nicht nötig.

Seit dem lock down machen wir die Meditationen jeweils online, am Zoom. Wer zu Beginn noch skeptisch war, hat ganz rasch festgestellt, dass dies gut ‚funktioniert‘, dass es auch Vorteile hat, da man abends nicht mehr aus dem Haus muss und anschliessend, wenn einem danach ist, entspannt gleich ins Bett kann. Vielleicht werde ich zu einem späteren Zeitpunkt auch beides gleichzeitig anbieten: wer ins Ziel kommen möchte, kann das tun, die anderen machen von zu Hause aus mit.

In den letzten Jahren hat es zum Thema ‚Meditation‘ viele wissenschaftliche Untersuchungen gegeben, die gezeigt haben, dass das In-sich-gehen – auch wenn es ganz einfache und kurze Übungen sind – eine grosse Auswirkung auf das Wohlbefinden und ebenfalls auf die Körperprozesse hat.
Die Übung, die ich unten beschreibe, regt zum Beispiel 1300 positive biochemische Prozesse im Körper an und unterstützt die Bildung des Enzyms Telomerase. Dieses hilft, die Telomere, die ‚Kappen‘ an den Enden der Chromosomen, die bei der Zellteilung mit der Zeit immer kürzer werden, zu regenerieren und zu verlängern, was wichtig für die körperliche Gesundheit ist.

Herz-Hirn-Kohärenz:
Eine aufrechte Haltung einnehmen.
Die Augen schliessen.
Langsam, tief und bewusst atmen – beim Einatmen auf fünf zählen, kurze Pause; beim Ausatmen auf fünf zählen usw.
Eine Hand oder zwei Finger liegen auf dem Herzraum in der Mitte der Brust.
Der Fokus liegt unter der Hand/den Fingern auf dem Herzen. Man kann sich vorstellen, ins Herz ein- und aus dem Herzen auszuatmen.
Wichtig ist das Gefühl, das man während der Übung aufrechterhält (nur dann wirkt die Übung wie oben beschrieben): Dankbarkeit oder Wertschätzung oder Fürsorge oder Mitgefühl.

Wenn möglich sollte diese Übung täglich während fünf Minuten gemacht werden.
Ein ziemlich kleiner Einsatz für so eine grosse Wirkung, nicht wahr?!

Ähnlich kurze und unkomplizierte Meditationen gibt es viele – und sie in der Gruppe zu üben, fällt oft leichter als zu Hause allein. Herzliche willkommen im nächsten Zyklus, der am 14. September beginnt!

Alle Informationen zu den Meditationsabenden finden Sie auf dem Flyer hier.

↓ Beitrag als PDF zum Ausdrucken
Dienstag, 25. August 2020

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