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Fische und Blumen
Tageskurs in Appenzell, 11. Februar 2020

Eine kleine Geschichte:
Zwei Frauen aus demselben Dorf gehen mit ihrer Ware auf den Markt, die eine mit einem Korb voller Fische, die andere mit Blumen. Abends kehren sie gemeinsam zurück. Ihre Körbe sind fast leer. Da beginnt es heftig zu regnen, und die Blumenfrau, vor deren Haus sie eben angekommen sind, lädt ihre Freundin ein, bei ihr zu übernachten, damit sie nicht völlig durchnässt heimkehren muss. Nach dem Abendessen sinken die beiden müde auf ihre Matten. Die Blumenfrau schläft sofort ein, die Fischfrau aber kann und kann nicht einschlafen. Sie wälzt sich von einer Seite auf die andere und findet keine Ruhe. Plötzlich merkt sie, was sie am Schlafen hindert: es ist der Duft der Blumen, die ihre Freundin vom Markt nach Hause gebracht hat; der Korb steht ganz in ihrer Nähe. Sie schiebt den Blumenkorb weg und zieht ihren Fischkorb heran – und in nullkommanichts schläft sie ein.

Auch wenn unsere alten Programme ’stinken‘, ziehen wir sie doch meistens etwas Neuem, Unbekanntem vor. So wissen wir wenigstens, was wir haben (oder nicht haben). Wir sind das Leiden gewohnt: sich Sorgen machen, sich gehetzt und überfordert fühlen, frustriert oder ärgerlich sein wegen der immer gleichen Dinge, unter Langeweile leiden… Und natürlich geben wir das meistens nicht zu, oft noch nicht einmal vor uns selbst. Wir sind die stinkenden Fische gewohnt.

Im Tageskurs vom 11. Februar in Appenzell könnten wir es wagen, an den Blumen zu riechen.
Seit letztem Juli findet jeden Monat ein solcher Kurs, Eine Reise ins Glücklichsein, statt.
Im Januar haben in ganz Europa an 129 Orten über 2600 Menschen teilgenommen.
Ein glücklicher Mensch macht andere glücklich. Glücklichsein ist ansteckend – wie eine schlechte Laune auch…
Im Kurs werden sieben Lebensthemen besprochen, danach haben wir jeweils Zeit, darüber zu kontemplieren, wie es damit in unserem Leben steht und Notizen zu machen. Und anschliessend wird jedes Mal getanzt. Der Körper liebt Bewegung – und erst recht Bewegung zu Musik!
Der Kurs ist nicht kompliziert. Vorwissen ist nicht notwendig. Nur der Wunsch (und der Mut), die Duftrichtung verändern zu wollen und innerlich freier zu werden und freudvoller.

Alle Informationen zum Kurs finden Sie auf dem Pdf unten.

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Mittwoch, 08. Januar 2020

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Ein Verstand wie ein Messer oder ein Esel

Die schönsten Momente im Leben – das, was du als Glück, Freude, Ekstase oder völligen Frieden bezeichnen würdest – waren solche, in denen du an überhaupt nichts gedacht hast. Du warst ganz einfach da.

Der Verstand ist wie ein Skalpell. Seine Funktion besteht darin, die Realität zu durchschneiden, damit du in der Lage bist, ein Ding vom anderen zu unterscheiden. Wenn ein Messer mühelos durch etwas hindurchgleiten sollte, ist es wichtig, dass nichts daran kleben bleibt.
Nehmen wir an, du verwendest ein Messer heute dazu, einen Kuchen zu zerteilen; morgen schneidest du damit Fleisch, und übermorgen zerkleinerst du Obst. Wenn von allem Rückstände am Messer haften bleiben, ist es nach einer Weile nicht mehr brauchbar… Ein solches Messer ist eher eine Behinderung als eine Hilfe. Anders gesagt: Sobald dein Verstand sich mit etwas identifiziert, wird er mit dieser Identifikation verkettet, wodurch du die Welt auf eine völlig verzerrte Weise wahrnimmst.
Dies ist ein Zitat aus dem Buch ‚Die Weisheit eines Yogi. Wie innere Veränderung wirklich möglich ist‘ von Sadhguru.

Einige Seiten später wir der Verstand mit einem Esel verglichen:
Einst graste ein Esel auf einer Wiese. Dabei geriet er in den Wald, und nachdem er dort wochenlang saftiges Gras gefuttert hatte, wurde er schön fett. Ein Löwe, der nicht mehr in den besten Jahren war und Schwierigkeiten hatte, seine Beute zu erwischen, sah den fetten Esel, stürzte sich auf ihn, tötete ihn und frass ihn auf. Als sein Magen voll war, brüllte er vor Befriedigung. In der Nähe streiften Jäger durch den Wald. Sie hörten das Brüllen, spürten den Löwen auf und erlegten ihn.
Die Moral von der Geschichte: Wenn man derart viel von einem Esel intus hat, sollte man lieber die Klappe halten.

Ob Messer oder Esel – unser Verstand ist es, der psychologisches Leiden verursacht. Er haftet an Dingen oder Begebenheiten – wird ein klebriges Messer. Oder er vergisst nichts, wird immer ‚fetter‘ wie der Esel und dabei träge und unvorsichtig.
Eine mögliche Übung, die helfen kann:
Den Verstand beobachten – ohne zu urteilen, sich von ihm nicht in Geschichten verwickeln lassen, ihn nicht ‚klebrig‘ werden lassen.
NUR SEHEN, das ist die Übung. Sehr einfach, aber nicht leicht.

Eine gute Möglichkeit, mit der Beobachtung zu beginnen oder zu vertiefen, ist der Tageskurs, der einmal jeden Monat in Appenzell, im Hotel Hecht an der Hauptgasse, stattfindet.
Die nächste Gelegenheit ist am Sonntag, 5. Januar 2020.
Eine gute Art, das neue Jahr zu beginnen!

Alle Informationen finden Sie auf dem Flyer

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Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Eine Geschichte und ein Kurs

Die Geschichte geht ungefähr so:
Ein König besass einen Ring mit einem grossen Stein. Unter dem Stein war ein kleiner Hohlraum, in den man einen Zettel schieben konnte. Der König gab bekannt, dass er jemanden suche, der ihm eine Weisheit in wenige Worte kleiden konnte, so dass sie auf den Zettel unter dem Stein passte.
Es meldete sich nach langer Zeit ein alter weiser Mann, der dem König einen kleinen Zettel übergab, den dieser unter den Stein schob.
Die Zeiten wurden schlechter, und es brach eine Hungersnot aus. Der König tat alles, damit sein Volk überleben konnte. Eines Tages erinnerte er sich an den Zettel unter dem Stein an seinem Ring und holte ihn hervor. Darauf stand: Auch das geht vorbei.
So geschah es und das Land erblühte. Die Menschen wurden reich und dick und manche auch überheblich und egoistisch. Jeder schaute nur noch für sich. Das gefiel dem König nicht. Wieder nahm er den kleinen Zettel zur Hand und las: Auch das geht vorbei.

Und nun zum Kurs:
In diesem lernen wir, dass alles vorbei geht.
Leichtigkeit stellt sich ein, wenn wir das wirklich sehen. Und Lebensfreude.
Wir müssen nichts jahrelang mit uns herumschleppen. Wir können unbeschwert durchs Leben.
Der Kurs ist eine Reise ins Glücklichsein.
Zeit:
Sonntag, 10. November 2019
Ort: Hotel Hecht, Appenzell
Anmeldung: https://sites.google.com/view/erwachenskurs
Alle weiteren Informationen finden Sie auf dem Flyer weiter unten.
Sie brauchen keine Vorkenntnisse.
Der Kurs ist ganz unkompliziert, Sie werden sehen.

 

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Samstag, 19. Oktober 2019

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