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Meditation am Montag; ab 8. August 2017

Meditation meint: ganz bei sich sein, in die Ruhe und Stille kommen und damit in die eigene Mitte und in die Verbindung zum Grossen Ganzen. Hier finden wir unsere Kraft und die Quelle der Freude, Kreativität und Intuition.

Joe Dispenza formuliert es in seinem Buch Du bist das Placebo so:
Meditation bringt uns weg vom Überleben hin zum Schöpfertum, weg vom Getrenntsein hin zur Verbundenheit, weg vom Ungleichgewicht hin zum Gleichgewicht, weg vom Gefahrenmodus hin zu einem Modus von Wachstum und Wiederinstandsetzung und weg von den eingrenzenden Emotionen der Furcht, Wut und Trauer hin zu den expansiven Emotionen der Freude, Freiheit und Liebe. Im Grunde geht es dabei darum, sich nicht mehr an das Bekannte zu klammern und das Unbekannte anzunehmen.

Meditationsabende:
Ort:
Zielräume, Zielstrasse 8a, Appenzell
Daten: am Montag, 28.8/11.9./25.9./9.10./23.10./6.11.2017
Zeit: 19.30 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Für alle Abende 150.–
Anmeldung: per E-Mail, telefonisch oder SMS, mit Angabe der Adresse (siehe PDF unten)
Es sind keine Vorkenntnisse nötig!
Ich freue mich sehr auf diese gemeinsamen Abende und unsere Erfahrungen, die wir dort machen!

1980 führte ein Psychologe der Harvard-Universität mit etwa 60 Personen in drei Altersheimen (Mindestalter 80) eine Studie durch:
Er lehrte alle eine Geist-Körper-Technik: entweder eine Entspannungstechnik, Transzendentale Meditation oder kreative Wortspiele. Jede Gruppe lernte nur eine Technik; es war ihr erlaubt, diese auch ohne Aufsicht zu benutzen. Im Folgetest erreichten die Meditierenden die besten Werte hinsichtlich Lernfähigkeit, Blutdruck und geistiger Gesundheit. Diese Testpersonen berichteten auch, dass sie sich glücklicher und nicht so alt fühlten. Eine wirklich verblüffende Auswirkung kam aber erst bei einer Nachuntersuchung drei Jahre später zum Vorschein: ein Drittel der Altersheimbewohner war inzwischen gestorben, einschliesslich 24 % jener Teilnehmer, die nicht meditieren gelernt hatten. Bei den Meditierenden war die Sterberate gleich null.

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Donnerstag, 17. August 2017

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Unser Körper - ein Resonanzkörper
Vortrag am 23. August 2017

Unser Körper ist ein Resonanzkörper. Das Resonanzsystem besteht im Gehirn aus einem Netz von Nerven, den sogenannten Spiegelneuronen. Wir alle kommen mit dieser Anlage auf die Welt. Sie muss aber während den ersten Lebensjahren aktiviert werden, sonst verkümmert sie und die Fähigkeit, mit anderen in Resonanz zu gehen, ist stark vermindert.
Um den ganzen Ansturm von Erfahrungen und Erlebnissen, mit denen wir ständig konfrontiert werden, sinnvoll interpretieren zu können, müssen wir uns anscheinend vorstellen, dass wir selbst die Handelnden sind. Was andere tun, verstehen wir, indem wir den gesamten Ablauf aus unserer persönlichen Sicht simulieren, als ob wir diejenigen wären, die es tun (Lynne McTaggart, The Bond – Die Wissenschaft der Verbundenheit, S. 121).
Wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind, verschmelzen wir sozusagen mit ihnen, weil unsere Spiegelneuronen uns erfahren lassen, was der andere erfährt, auch seine Gefühle. Man nimmt an, dass hier die Fähigkeit des Mitgefühls ihre Wurzel hat. Wir sind in Resonanz. Das sind wir auch, wenn wir uns einen Film anschauen. Wenn wir z. B. beobachten, wie jemandem im Film eine Ohrfeige verpasst wird, so reagiert unser Nervensystem, als ob wir geohrfeigt worden wären… Aus diesem Grund ist es durchaus nicht gleichgültig, was für Filme wir uns zu Gemüte führen. Womit oder mit wem wir verschmelzen wollen.
Eine Gruppe israelischer Wissenschaftler konnte die korrekte Abfolge von Gewaltszenen in einem blutigen Actionfilm rekonstruieren, indem sie einfach die Aufzeichnungen der Hirnaktivitäten einer Gruppe von Zuschauern untersuchte (S. 127).
Der Satz: ‚Es ist ja nur ein Film‘ ist unwahr. Das, was ich sehe, wird zu meiner Realität. Und formt mein Gehirn. Hat Einfluss auf meine Gefühle und damit auf meine Hormone und den ganzen Körper. Wir haben die Freiheit auszuwählen, was wir uns ansehen wollen, mit wem wir unterwegs sein wollen. Wir tragen die Verantwortung dafür und für unseren Körper.

Weiteres zum Thema KÖRPERliches in meinem Vortrag
23. August 2017, 19.30 Uhr
im Foyer des Gymnasiums Appenzell

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Dienstag, 08. August 2017

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Zu wie viel Prozent bin ich ein Brokkoli?

Zu wie viel Prozent bin ich ein Brokkoli? Eine eigenartig Frage finden Sie?
Gestellt hat sie der Internist und Molekularmediziner Ulrich Strunz in seinem Buch der schlüssel zur gesundheit.
Was er weiter dazu schreibt, fand ich amüsant und bedenkenswert:
Brokkoliverdauung. Wenn wir Brokkoli essen, wird der im Magen zerkleinert, im Darm in seine Bestandteile zerlegt, von dort aus wandern die ehemaligen Gemüseatome ins Blut, dann werden sie in die Zellen eingebaut, die gerade Bedarf anmelden. Jetzt kommt wieder die Frage: Zu wie viel Prozent bin ich ein Brokkoli? Wo endet die Existenz des grünen Gemüses, und wo beginnt die Existenz meines eigenen Körpers, wenn es sich doch letztendlich um die gleichen Atome handelt? Die zuerst Gemüse waren? Und jetzt ‚Ich!‘ sein sollen? Antwort der indischen Weisheit: die Frage ist Unsinn. Du als Person gehst nicht aus Brokkoli hervor, sondern aus Ishvara (das ist so etwas wie ‚alles Wissen‘). Genau wie das Universum… S. 189.

Eine andere Sichtweise unseres Körpers. Er ist mit einem Fluss vergleichbar, der scheinbar immer gleich aussieht, dessen Wasser aber nie dasselbe ist. Die Atome, aus denen der Körper besteht, sind auch ständig andere: mit jedem Atemzug tauschen wir zehn hoch 22 Atome aus, und in weniger als einem Jahr sind 98 % aller Atome unseres Körpers andere. Alle sechs Wochen haben wir eine neue Leber, ein neues Skelett alle drei Monate, die Haut erneuert sich innerhalb eines einzigen Monats, die DNA in sechs Wochen. Nach zweieinhalb Jahren ist unser gesamter Körper erneuert.
Mein Körper ist folglich nicht mein Körper. Oder?!

Und von wegen – der Körper ist fest!
Es sind unsere fünf Sinne, die uns glauben machen, der Körper sei fest. In Wirklichkeit besteht er nur zu 0,000001 % aus Materie. Wir sind ‚Raumwesen‘. Genau wie die Atome, die den Körper ausmachen.

Weiteres zum Thema KÖRPERliches in meinem Vortrag
23. August 2017, 19.30 Uhr
Im Foyer des Gymnasiums Appenzell

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Dienstag, 25. Juli 2017

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