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Öffentlicher Vortrag 9. Mai 2019, Gymnasium Appenzell

Wir Menschen sind keine Einzelwesen, das scheint nur so. Decken Sie Ihren Handteller ab und schauen Sie Ihre fünf Finger an – die scheinen einzeln und unabhängig zu sein. Genau dieses Gefühl haben wir von uns auch.
Es ist aber anders. Ganz zu Beginn unseres Erdendaseins erleben wir die vollkommene Verbundenheit während neun Monaten und noch ein bisschen darüber hinaus.
Irgendwann setzt sich dann die Überzeugung fest, wir seien Einzelwesen – und damit beginnt ein Leidensweg: die Suche nach Verbundenheit in Freundschaft, Partnerschaft, Kollegschaft, im Verein, im Arbeitsteam, mit Tieren… Nie finden wir, was wir suchen. Weil wir es bereits haben… Halt auf Ebenen, die für uns nicht so offensichtlich sind: wir tauschen mit jedem Atemzug zehn hoch zweiundzwanzig Atome mit anderen Lebewesen aus; wir kommunizieren über Biophotonen; unsere elektromagnetischen Felder interagieren miteinander; Spiegelneu-
ronen gleichen sich dem an, was das Gegenüber ausdrückt.
Wir sind nie nicht verbunden und kommunizieren deshalb immer und überall. Natürlich auch mit Worten, mit Gesten und unserer Mimik, dem Tonfall und der Körperhaltung, den Kleidern und und und… Und meistens unbewusst.

Im Vortrag, den ich am Donnerstag, 9. Mai um 19.30 Uhr im Foyer des Gymnasiums Appenzell halte, mache ich dies deutlich: Nicht kommunizieren, das geht gar nicht.
Unten finden Sie den Flyer mit genaueren Angaben.

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Dienstag, 16. April 2019

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Den Kopf nicht im Sand

Eben habe ich ein höchstinteressantes Video mit dem Zellbiologen Bruce Lipton angeschaut. Er erzählt darin von der Evolution der Arten – anders als vor 150 Jahren Charles Darwin. Er zeigt auf, dass die Evolution immer wieder Sprünge macht. Dann nämlich, wenn eine Art – und das war das Bakterium ganz zu Beginn – sich nicht weiterentwickeln kann, weil die Oberfläche seines Nervensystems sich nicht mehr vergrössern lässt. Das Nervensystem ist gleichzusetzen mit Bewusstsein. Wenn also eine Art an ihre Wachstumsobergrenze stösst, schliesst sie sich zu einem grösseren Organismus zusammen, in welchem alle Einzelnen kooperieren und Wahrnehmung und Bewusstsein zusammenschliessen. So sind schlussendlich Tiere und auch wir entstanden.
Unser Gehirn weist deshalb sie viele und tiefe Falten auf, weil dies seine Oberfläche und somit seine Kapazität vergrössert. Nun begrenzt aber unser Schädel die Grösse des Gehirns; es kann also nicht weiterwachsen. Und raten Sie, was jetzt geschehen muss, damit wir die Krise und das Chaos auf dem Planeten überleben können?! Es muss ein Entwicklungssprung geschehen, wie er schon viele Male passiert ist: wir Menschen müssen uns zusammenschliessen zu dem, was wir Menschheit nennen, ohne Trennung und Spaltung in unterschiedliche Rassen, Geschlechter, Religionen, Nationen… Wir überleben die Krise nur als Menschheit.

Es ist höchste Zeit, dass wir uns als Menschheit finden und kooperieren.
Seit 1970 sind 62 % aller Tierarten ausgestorben.
2048 wird es in den Meeren keine Fische mehr geben, wenn wir so weitermachen.
Eine Langzeitstudie in Deutschland hat gezeigt, dass es in den letzten 20 Jahren 75 % weniger Insekten gibt.

Es gab auf diesem Planeten bereits 5 grosse Massensterben, bei welchen zwischen 70 und 95 % allen Lebens ausgelöscht worden sind. Das war noch, bevor es Menschen auf der Erde gab.
Die Wissenschaft zeigt, dass wir bereits im 6. grossen Massensterben sind. Diesmal durch den Menschen geschaffen, weil er die Umwelt zerstört, von der er doch abhängt. Wir sind alle eins mit der Natur. Diesmal werden wir es sein, die aussterben.

Krise und Chaos verlangen nach Entwicklung. Sie zeigen ganz klar auf, dass es so nicht weitergehen kann. Diese Entwicklung muss eine des Bewusstseins sein. Wir als Einzelne können daran arbeiten und damit unseren Beitrag für die Menschheit leisten.
Bewusstsein vertieft oder erweitert sich, wenn wir lernen, bei uns zu sein (der grosse Teil der Menschheit ist im Moment ausser sich), wenn wir unsere inneren Grenzen und Blockaden wahrnehmen und überwinden. Wenn wir unsere vielen Ängste anschauen und loslassen – an ihrem Ursprung ist immer nur ein Gedanke, eine Illusion. Wenn wir lernen, dass wir unsere unschönen Seiten nicht auf andere projizieren und dann im Aussen bekämpfen. Jeder persönliche Konflikt trägt zum grossen Konflikt bei, zu Krise und Chaos, die so offensichtlich sind auf diesem Planeten.

Wir können unseren Beitrag leisten, wenn wir den Kopf nicht in den Sand stecken, wenn wir zum Beispiel meditieren und unseren inneren Müll täglich transformieren.
Seit einigen Jahren leite ich jeden zweiten Montagabend eine Meditationsgruppe. Sie dauert eine Stunden, während der wir verschiedene Übungen machen, die uns helfen, immer präsenter und bewusster zu sein.
Der nächsten Zyklus von sieben Abenden beginnt am 15. April um 19.30 Uhr.
Wir treffen uns in den Zielräumen, Zielstrasse 8a, Appenzell.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie unten anklicken können.

 

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Sonntag, 07. April 2019

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Fortschritt

Vor kurzem erschien dieses Bild in der Lokalzeitung. An einen von Pferden gezogenen Schneepflug kann ich mich nicht erinnern. Aber ein anderes Bild kam vor mein inneres Auge: die Kehrichtabfuhr, wie sie zu meinen Kinderzeiten funktionierte. Jede Woche fuhr Vater Preisig mit dem Rosswagen durchs Dorf und lud den Hausmüll auf. Mit vollem Wagen fuhr er in die Steblen hinaus und kippte die Ladung einen Hang hinunter. Von Zeit zu Zeit wurde der Haufen angezündet und dann mit Erde zugedeckt, bis die Mulde aufgefüllt war…  und andere Zeiten anbrachen, wo man den Müll bei uns nicht mehr in der Landschaft deponierte. Abfallsäcke gab es damals natürlich noch nicht. Standardausrüstung in jedem Haus war der Ochsnerkübel, ein metallener Eimer mit Klappdeckel. Meine Mutter schlug ihn mit Zeitungspapier aus, so dass sein Inhalt als Ganzes auf den Rosswagen gekippt werden konnte. Der leere Eimer wurde ausgespült oder ausgefegt und zum Trocknen an die Sonne gelegt, bevor er wieder mit Zeitung ausgekleidet wurde.

Heute ist alles ganz anders und vieles natürlich besser. Und bestimmt bequemer.

Es gibt aber auch Dinge, die – auch wenn sie auf einer Ebene Fortschritt bedeuten – wir niemals akzeptieren sollten.
Dazu gehört zum Beispiel die 5G-Technik.

In einem Beitrag von SRF vom vergangenen November (Youtube: 5G in China – wenn der Staat alles sieht) ist zu sehen, wie 5G in China zur kompletten Überwachung der BürgerInnen bereits eingesetzt wird. Schanghai ist eine Versuchsstadt, ausgerüstet mit Tausenden von Antennen und Kameras, so dass niemand der Überwachung entgeht. Das System ist mit Gesichtserkennungs-Kameras ausgestattet, das alle Menschen bildlich erfasst.
Auf dem Handy erhält jeder Bewohner Punkte für Wohlverhalten und Abzug für Vergehen wie bei Rot über die Strasse laufen…
Wer nur wenige Punkte hat, der kann zum Beispiel keinen Zug oder kein Flugzeug mehr benutzen oder eine Wohnung kaufen. Strafe muss sein.

In einem weiteren Video hat es geheissen, dass Ravensburg ebenfalls so ausgerüstet werden soll. Und das ist weissgott in unserer Nachbarschaft.

Widerstand ist nicht die Lösung. Der gibt genau dem Energie, was wir ablehnen. Wenn wir unsere innere und äussere Freiheit bewahren wollen, müssen wir sie uns im Bewusstsein schaffen. Tatsächlicher Fortschritt ist nur möglich, wenn wir im Bewusstsein wachsen und nicht steckenbleiben im Dagegensein und in der Angst. Angst zieht genau das an, wovor man Angst hat. Mit Hass funktioniert es ebenso.
Und auch mit der Liebe.

Freitag, 08. Februar 2019

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