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Herzfeld und Hirngespinst
Vortrag 28. April 2021, 19.00, Gymnasium Appenzell

In der 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts schrieb der Biophysiker Fritz-Albert Popp (1938-2018), dass die grundlegende Kommunikation im Inneren eines Organismus – unseres Körpers zum Beispiel – Lichtquanten seien, sogenannte Biophotonen. Er entdeckte auch, dass diese Lichtstrahlung als Kommunikations-System zwischen Lebewesen dient.
Die akademische Welt war damals für diese Tatsache nicht offen, und Popp verlor seine Professur an der Universität Marburg.

Heute wissen wir, dass wir auf Quantenebene in ein Netz von Verbindungen mit der ganzen Welt eingebunden sind. Wir sind niemals getrennte Wesen, auch wenn uns dies so erscheinen mag. Auf subatomarer Ebene tauschen wir ständig Licht und Energie aus. Wir sind also in keinem Moment dieselben wie auch nur eine Sekunde zuvor. Wir sind dichte Energiefelder, die als Körper erscheinen und die Beziehungen haben mit allem, was ist.

Das heisst nun auch, dass jeder Gedanke und jedes Wort eine Wirkung nicht nur im Körper, sondern auch im Aussen hat. Gedanken und Worte lösen Gefühle aus, die oft unbewusst aber doch Tatsache sind. Die lassen unseren energetischen Zustand sich verändern und damit unsere Ausstrahlung.

Die Ausstrahlung eines Menschen nehmen wir oft visuell wahr, lesen sie in seinem Gesicht oder seiner Körperhaltung ab. Unbewusst lesen wir aber seine energetische Ausstrahlung und fühlen uns angezogen oder eher abgestossen. Auf einer tiefen Ebene wissen wir also ganz genau, dass wir mit dem anderen verbunden sind.

Der britische Physiker Paul Dirac (1902-1984) ging noch weiter. Er sagte: „Pflücke eine Blume auf der Erde und du berührst den entferntesten Stern.“

Wenn wir all dies wissen, so meine ich, muss uns wichtig sein, was wir denken und fühlen – und wie wir die Kommunikation in unserem Körper und mit der Umwelt so gestalten können, dass sie für uns und unsere Umwelt förderlich und konstruktiv ist.

Mit wenigen und einfachen Übungen können wir genau diesen inneren Zustand erreichen.
Während des Vortrags werden wir diese kurzen Übungen miteinander machen. Ich werde sie dann auch in den Blog stellen, so dass Sie zu Hause üben können.

Wenn Sie sich für all diese Themen interessieren, so empfehle ich Lynne McTaggarts Buch ‚The Bond – Die Wissenschaft der Verbundenheit‘. Es ist ein Augenöffner.

Weiter unten finden Sie den Flyer zu meinem Vortrag vom 28. April 2021.
Ich hoffe, dass es die Umstände erlauben, dass er zu diesem Zeitpunkt stattfinden kann.
Herzliche Einladung!

 

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Montag, 12. April 2021

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Herzfeld und Hirngespinst
Vortrag 28. April 2021

Ich bin mal optimistisch: ich werde den Vortrag am 28. April im Foyer des Gymnasiums in Appenzell halten. Es wird Menschen geben, die ihn trotz der eigen-artigen Zeiten hören wollen.
Und doch: noch nie gingen die Vorbereitungen für einen Vortrag so schleppend vonstatten. Da schleicht sich halt doch immer mal wieder der Gedanke ein, dass es vielleicht nichts wird…

Dann ist es jeweils höchste Zeit, dass ich selbst eine der kurzen Übungen mache, die ich an jenem Mittwochabend dem Publikum vorstellen werde. Nicht nur theoretisch; wir werden sie auch anwenden. Es geht um die Balance von Herz und Hirn: Herz-Hirn-Kohärenz.
In diesem Zustand sind wir ruhiger, fokussierter, intelligenter, schlafen besser, haben weniger Ängste und unsere Gesundheit profitiert.

Im Alltag sind wir meistens zu sehr im Kopf, zerstreut, weil der mit immer mehr Informationen umgehen muss. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Goldfisch die längere Aufmerksamkeits-Spanne hat als ein Mensch durchschnittlich: nämlich 9 Sekunden, während die Aufmerksamkeit des Menschen bereits nach 8 Sekunden abdriftet, weil wieder ein neuer Gedanke daherkommt.

Das bedeutet Stress und dies heisst gleichzeitig, dass wir in Trennung sind: getrennt von uns selbst – unserer Essenz – getrennt auch von anderen Menschen. Intellekt ist am Werk, aber nicht Intelligenz. Letztere setzt voraus, dass Hirn und Herz zusammenspannen.

Herz-Hirn-Kohärenz ist messbar. Die Messungen zeigen auch deutlich, dass die Umgebung, seien es Menschen oder Tiere, unbewusst selbst mit Kohärenz reagieren, wenn sie auf jemanden treffen, der auf diese Weise funktioniert. Man spricht dann davon, dass zwei dieselbe Wellenlänge haben – und nicht nur dies: das Zusammentreffen ist für beide nährend. Das heisst: beide gehen energetisiert aus dem Treffen, fröhlicher, reicher, beschwingter…

Es gibt nur zwei innere Zustände: entweder man ist verbunden oder getrennt. Mit dem Herzen beteiligt oder nur mit dem Kopf. Intelligent oder intellektuell. In der Kraft oder im Stress.
Einen dritten Zustand gibt es nicht.
Wir haben immer die Wahl – vorausgesetzt wir wissen um diese Tatsache.

Ich lade Sie herzlich ein zu meinem Vortrag am 28. April, um 19.00 Uhr im Foyer des Gymnasiums Appenzell, 3. Stock (immer vorausgesetzt, dass die Verhältnisse dies zulassen).

Einige der Darstellungen im Titelbild stammen aus der Homepage von HeartMath Institute.

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Donnerstag, 08. April 2021

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Angst-Prävention / Meditation
Montagsmeditationen online

Der berühmte Neurowissenschaftler Richard Davidson sagt: „Meditation sollte Teil unserer täglichen Hygiene sein, genauso wie das Zähneputzen.“

Körperpflege ist selbstverständlich. Dass wir auch unseren Geist pflegen sollten, schon viel weniger. Dabei hat unser Geist die grössere Wirkung als Seife und Duschgel auf unser körperliches Wohlbefinden. Positive Gedanken und Gefühle tragen viel zu unserer Gesundheit bei. Die Epigenetik hat in zahlreichen Untersuchungen gezeigt, dass positive Gedanken und Gefühle u. a. Gene anschalten, die für ein starkes Immunsystem zuständig sind und jene ausschalten, die Entzündungen fördern.

Seit einem Jahr stecken wir in der C-Krise. Es ist eine Zeit, die uns auf unterschiedlichen Ebenen fordert und die Ängste auslösen kann: Existenzangst; Angst vor dem Virus; Angst, viele Freiheiten zu verlieren.
‚Angst‘ gehört zu der indogermanischen Wortgruppe von ‚eng‘.

Angst macht eng; wir haben einen Kloss im Hals; das Herz rutscht uns in die Hosen; der Mut verlässt uns; Angst nimmt uns den Atem…
Anders ausgedrückt: wir verlieren den Überblick oder die Sicht des Adlers. Wir bleiben stecken in der Sichtweise des Huhns, den Blick auf die nächste Umgebung gerichtet, eine Art Tunnelblick, der uns nicht erlaubt, auch das Schöne, das Gute zu sehen oder die Lösung für ein Problem. Dieselben Gedanke kreisen, engen uns ein, lassen uns in der Angst verharren, machen uns schliesslich vielleicht sogar krank.

Die Enge in uns erlaubt uns nicht mehr zu wählen, welche Sichtweise wir wann einnehmen, weil sie in einer bestimmen Situation die angebrachte wäre. Die Angst hat uns im Griff.

Meditation kann Angst-Prävention sein. Wir lernen, Gedanken zu beobachten. Wir sehen, dass es gar nicht unsere Gedanken sind, dass sie automatisch erscheinen, je nachdem, was wir beobachten, riechen, hören… und wenn wir noch genauer beobachten, entdecken wir, dass Gedanken immer ‚alt‘ sind. Nie kommt ein neuer Gedanke!
Mit der Zeit und der Übung können wir uns von der Tyrannei der Gedanken befreien. Wir nehmen sie wahr und lassen sie weiterziehen. Im Alltag haben wir die Wahl, ob wir einen Gedanken verfolgen wollen, weil er nützlich ist, oder ob wir nicht darauf einsteigen. Gedanken, die uns in die Enge treiben wollen – darauf lassen wir uns nicht mehr ein. Wir entscheiden uns für einen guten inneren Zustand, förderlich für unsere Gesundheit, unsere Beziehungen und unser Problemlöseverhalten.

 

Am Montag, 8. März 2021, beginnt ein neuer Zyklus ‚Montagabend-Meditationen‘ – online seit bald einem Jahr, was sehr gut funktioniert.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf dem Flyer, den Sie weiter unten öffnen können.
Wir freuen uns über Zuwachs in unserer Gruppe!

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Samstag, 27. Februar 2021

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