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Meditation am Montagabend - und eine Geschichte

Jack Kornfield, ein weltberühmter Meditationslehrer, erzählt folgende Geschichte:
Ein Mann, der kürzlich einen Meditationskurs besucht hat, steht im Supermarkt in der Schlange vor der Kasse. Er ist ungeduldig und wird richtig ärgerlich, als die Frau vor ihm, die bereits bezahlt hat, das kleine Kind, das sie bei sich hat, der Kassierin hinhält. Die Frauen lachen und scherzen, und die Kassierin nimmt das Kind sogar in ihre Arme.
Das Verhalten der beiden Frauen bringt den Mann in Rage, er findet es egoistisch und ungehörig… – Bis er bemerkt, was er sich selbst damit antut.
Er erinnert sich daran, dass er bewusst atmen und sich so beruhigen und in seine Mitte bringen kann. Er tut dies und stellt nun sogar fest, dass das Kind süss ist. Als er bei der Kassierin anlangt, hat er sich genügend beruhigt und kann sogar sagen: «Das war ein süssser Junge.» Worauf sie antwortet: «Ja, das war mein Sohn. Wissen Sie, mein Mann starb letztes Jahr bei einem Flugzeugunglück. Jetzt sorgt meine Mutter für den Kleinen und schaut einmal am Tag hier vorbei, um mir eine Freude zu machen.» (Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen, Seite 289)

Wir sind oft ungeduldig oder ärgerlich, oft wegen Kleinigkeiten. Oft genug richten wir diese Gefühle gegen uns selbst. Und das tut uns nicht gut.
Meditation ist ein – einfacher – Weg zu mehr Zentriertheit und Gelassenheit. Wir fallen nicht mehr so schnell aus unserer Mitte. Das hilft uns selbst und ist angenehm für unsere Mitwelt.

Am kommenden Montag, 24. Mai, beginnt ein neuer Meditations-Zyklus.
Wir treffen uns jeweils um 19.30 Uhr online über Zoom.
Das funktioniert wunderbar. Sie dürfen auch gerne an diesem ersten Abend einmal hereinschauen, um zu sehen, ob Sie auch weiterhin teilnehmen möchten. Ich würde mich sehr freuen.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf dem Flyer.

↓ Beitrag als PDF zum Ausdrucken
Dienstag, 18. Mai 2021

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